Diese neue Politik ist eine klare Reaktion auf die sich immer mehr häufende Tendenz, dass Spieler mit dem Gesetz in Konflikt geraten und so für negative Schlagzeilen sorgen, die natürlich keiner haben will, schließlich geht es für die NFL nicht nur um den Sport, sondern auch um sehr viel Geld und um dieses auch weiterhin generieren zu können, pflegt man natürlich nur allzu gerne das Saubermannimage – politische Korrektheit ist in den Staaten sowieso das A und O…
Jetzt kann man natürlich fragen, warum gerade Tank Johnson gesperrt wird, wo doch so viele andere, vor allem in Diensten der Cincinnati Bengals, ebenfalls regelmäßig in Konflikte geraten, doch eigentlich muss die Frage eher lauten, wieso man erst jetzt damit anfängt! Denn dieses ganze Theater geht ja schon sehr viel länger und wo man hinkommt, findet man immer mal wieder Nachrichten von Sportlern, die sich Rangeleien in Bars liefern und auch gerne mal in Schießereien verwickelt sind und nie wurde wirklich etwas unternommen. Doch nun zog man die Notbremse und installierte eben diese neue Politik, die dem Commissioner das Recht einräumte, auch außersportliche Vergehen zu ahnden und ich bin mir fast sicher, dass davon noch einige andere Spieler betroffen sein werden. Weitere Beispiele für die neue Konsequenz sind natürlich Bengals Wide Receiver Chris Henry, der für vier Spiele gesperrt wurde und natürlich „Pacman“ Jones von den Titans, der das ganze Jahr aussetzen wird, im Prinzip wegen grober Dämlichkeit (allerdings steht da noch die Berufungsverhandlung aus)…
Alles in Allem ist es gut, dass jetzt was unternommen wird, denn so konnte es nicht weitergehen, besonders wenn man an Broncos Cornerback Darrent Williams denkt, der in der Silvesternacht erschossen wurde, nachdem er in einer Bar in eine Auseinandersetzung geraten war. Allerdings sieht man an diesem Extrembeispiel, dass es doch sehr spät war für diese Erkenntnis.
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